WARUM - DARUM

VEGANE KOSMETIK

Mittlerweile ist es nahezu Trend, vegan zu sein. Der Verzicht auf tierische Produkte ist in unserer Gesellschaft angekommen. Im Supermarkt erweitert sich fast täglich das Regal mit den Fleischersatzprodukten und die Auswahl an Pflanzenmilchalternativen wächst quasi stündlich. Aber nicht nur dort verändert sich was – auch in der Drogerie finden sich immer mehr Produkte, die z. B. die „Veganblume“ tragen und damit den Verbraucher darauf hinweisen, dass jene Artikel ohne tierische Produkte hergestellt worden sind.

Achtung: Verwirrungsgefahr

Bevor wir richtig in das Thema einsteigen, sei vorweggesagt, dass vegane Kosmetik nicht gleichzeitig bio ist oder als zertifizierte Naturkosmetik gilt. Sie verwendet einfach nur keine Inhaltsstoffe, die von Tieren stammen – also z. B. kein Bienenwachs oder Karmin aus Läusen. Außerdem heißt „vegan“ leider auch nicht zwingend tierversuchsfrei in der Kosmetikindustrie (dazu folgt demnächst auch noch ein weiterer Magazinartikel). „Gesünder“ ist vegane Kosmetik auch nicht direkt, nur weil sie vegan ist. So können in den als solche gekennzeichneten Artikeln trotzdem schädliche Stoffe wie Mikroplastik oder hormonell-wirkende UV-Filter enthalten sein.

Deshalb ist es sinnvoll bei veganen Produkten auch noch auf Bio- oder Naturkosmetiksiegel zu achten sowie auf eine Kennzeichnung, die das Shampoo oder den Lippenstift als tierversuchsfrei auszeichnet.

Nachhaltige Alternative

Ähnlich wie die vegane Ernährung hat aber auch vegane Kosmetik viele Vorteile für Mensch und Umwelt. So gilt sie als besonders nachhaltig, da sie aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt wird und ohne „Umwege“ (über ein Tier) Eingang in den Produktionsprozess findet. Außerdem sind Shampoos, Lippenstifte und Co., die auf rein pflanzlichen Inhaltsstoffen beruhen, bestens biologisch abbaubar und verschmutzen mit ihren Rückständen nicht die Umwelt.

Wasser und Gas

Ein weiterer Pluspunkt für vegane Kosmetik, die auf Produkte aus der Massentierhaltung verzichtet, ist der deutlich geringere Wasserverbrauch. Bei der Erzeugung tierischer Produkte wird nämlich 100- bis 1000mal so viel wertvolles Nass verbraucht wie bei der Herstellung von pflanzlichen Alternativen. Außerdem wird allgemein von der konventionellen Tierhaltung 15 Prozent der Klimagasemission verursacht – ein Verzicht auf die Produkte dieses Industriezweigs stellt somit auch einen Beitrag gegen die weitere Klimaerwärmung dar.

Vegane Kosmetik? – Machen wir!

Die Verwendung von veganen Kosmetikprodukten ist somit die perfekte Ergänzung zur veganen Ernährung oder zu einem nachhaltigeren Leben. Auch sie wirkt nämlich der Umweltverschmutzung entgegen und schont Flora und Fauna. Außerdem ist sie in Kombination mit einem Naturkosmetiksiegel wesentlich gesünder und verträglicher als konventionelle Kosmetik, da sie nur natürlich-pflanzliche Inhaltsstoffe enthält.
Dies sind die Gründe, warum auch wir von Kastenbein & Bosch uns dafür entschieden haben, bei so vielen Produkten wie möglich auf tierische Produkte zu verzichten. Besonders stolz sind wir in diesem Zusammenhang auf unsere Haarwichse „Mattwachs“, die zu den ersten veganen Haarwachsprodukte auf dem Markt zählt. Wir sagen also: Vegane Naturkosmetik lohnt sich und wirkt! Probier‘ es gerne selber aus!

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