WARUM - DARUM: Tierversuchfreie Kosmetik

TIERVERSUCHSFREIE KOSMETIK

Sobald man in die Drogerie geht, befindet man sich in einem Siegeldschungel – denn heutzutage zählen - und das sehen wir als sehr positive Veränderung - nicht mehr nur die Versprechen von Jugendlichkeit und Frische bei Kosmetikprodukten, sondern auch die „inneren Werte“. Biosiegel aller Art und Kennzeichnungen wie die Veganblume bestimmen die Etiketten. Außerdem garantieren viele Marken – u. a. auch wir von Kastenbein & Bosch – mit einem zertifizierten Siegel, dass sie ihre Kosmetikprodukte tierversuchsfrei herstellen.

LEBEN FÜR LEID

Ein Grund, warum man zu tierversuchsfreier Kosmetik greifen sollte, liegt für uns offensichtlich auf der Hand: Das große Leid, welches den Tieren in den zugehörigen Laboren zugefügt wird. Jahrzehntelang wurden Kaninchen, Ratten und Co. für die Herstellung von Kosmetik gequält, an ihnen wurde ausprobiert, ob Inhaltsstoffe der Produkte oder auch die fertigen Artikel toxisch sind, Hautreizungen oder sogar Krebs auslösen. Die Tiere litten derweil an Krampfanfällen, Durchfall und Erbrechen oder sonstigen schmerzhaften Auswirkungen der zu testenden Stoffe.

PSEUDEO-LEGITIMATION

Eine weitere Begründung, warum auf Tierversuche fernab des ethischen Aspekts verzichtet werden sollte, liegt in ihrer Alibifunktion. Da Tiere sich vom Menschen anatomischen-physisch sowie auch psychisch stark unterscheiden, können Tierversuche keine allgemeine Unbedenklichkeit der Produkte garantieren, sondern nur ein rechtliche. Sie schützen somit nicht den Verbraucher, sondern alleinig den Produzenten, der sich mit ihnen iuristisch absichert.

AUFSCHREI UND ENTWICKLUNG

Jenes beschriebene, sinnlose Leid wollten Tierschützer Ende des 20. Jahrhunderts nicht länger hinnehmen, deshalb setzten sie sich seit den 1980er Jahren dafür ein, Tierversuche in der Kosmetikbranche zu verbieten – und dies mit Erfolg. Der hinterlegte Zeitstrahl illustriert die Entwicklung der gesetzlichen Regelungen in Deutschland und in der EU in Bezug auf das Verbot von Tierversuchen in der Kosmetikindustrie.

ACHTUNG: SCHLUPFLÖCHER

Trotzdem können auch diese gesetzlichen Regelungen Tierversuche nicht vollkommen vermeiden. So gibt es für viele Firmen Schlupflöcher, die ihnen ermöglichen ihre Produkte dennoch an Tieren zu testen:

  1. Von der 2013 getroffenen Vereinbarung sind nur Produkte betroffen, die nach dem Gesetzeserlass auf den Markt gebracht worden sind. Alle Produkte, die bereits davor in den Regalen standen, blieben unverändert.

  2. Kosmetische Inhaltsstoffe, die z. B. auch in Arzneimitteln verarbeitet werden, dürfen weiterhin an Tieren getestet werden. Nur rein kosmetische Rohstoffe, die jedoch ausschließlich 10% der Ingredienzien von Shampoos und Co. ausmachen, fallen unter die Bestimmung von 2009.

  3. Verkauft eine Firma ihre Produkte außerhalb der EU, z. B. in China, wo Tierversuche Pflicht sind, kann sie trotz der Verbote Tierversuche für die Herstellung ihrer Produkte nutzen ohne, dass sie offiziell mit dem Gesetz in Konflikt gerät.

PRÜFSIEGEL FÜR MEHR GEWISSHEIT

Doch nicht alle Firmen und Unternehmen handeln so; für viele – wie auch für Kastenbein & Bosch – ist es eine Herzensangelegenheit auf Tierversuche zu verzichten. Diese setzen sodann auf zertifizierte Prüfsiegel, die dem Verbraucher, also dir, zeigen, dass wirklich keine Tierversuche im Spiel sind. Unter jene Kennzeichnungen fallen z. B. der Hase mit schützender Hand, der Leaping Bunny oder auch das PETA Cruelty Free-Siegel, das auch unsere Kastenbein & Bosch Produkte tragen. Letzteres stellt sicher, dass wir bei all unseren Rohstoffen und den fertigen Produkten auf Tierversuche verzichten, sowie auch nicht auf dem chinesischen Markt registriert sind.

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