Umweltfreundlich Campen - Tipps und Tricks für deinen Urlaub

Campen in der freien Natur – für viele gibt’s nichts Schöneres. Ob mit dem alten Wohnmobil von Opa, dem hippen Campervan oder einfach mit dem Zelt im Gepäck auf dem Fahrrad – Urlaub im Freien ohne Hotelpool und All-Inclusive-Paket hat viele Facetten und einen unschlagbaren Vorteil: Es ist von Natur aus bereits umweltfreundlicher.
Trotzdem kannst du auch hier noch ein bisschen an der Verbesserungsstellschraube drehen und deinen Campingurlaub mit unseren Tipps und Tricks noch ein bisschen nachhaltiger gestalten.

Der Anfang: Campingausrüstung

Wenn du das erste Mal Campen gehst, dann brauchst du ganz schön viel Zeug. Kaufst du alles neu, dann leidet darunter nicht nur dein Bankkonto, sondern auch die Umwelt. Deshalb empfiehlt es sich, möglichst viel von Freunden und Bekannten zu leihen oder Schlafsack und Zelt einfach gebraucht zu kaufen. Das spart bares Geld sowie wichtige Ressourcen und macht deinen Camping-Trip noch ein Stück nachhaltiger.

Das Kofferpacken

Schon allein, weil der Platz im Zelt oder Wohnmobil begrenzt ist, lohnt es sich auf die Gepäckmenge zu achten. Unser Tipp: Nur so viel mitnehmen, wie man wirklich braucht. Beim Urlaub mit Zelt und Rad sparst du dir damit einiges an Kraft und unterwegs mit einem Camper oder Wohnmobil reduzierst du den Benzinverbrauch.

Für deine Reise mit leichtem Gepäck empfehlen wir dir, Wasch- oder Spülmittel in leere Fläschchen oder Reisegrößen zu füllen, um nicht die große Verpackung mitschleppen zu müssen. Außerdem kannst du auch prima Shampoo, Conditioner und Duschgel durch feste Alternativen ersetzen. Diese sind nämlich zumeist um einiges ergiebiger als die flüssigen Standardprodukte und ebenfalls leichter, da sie kein Wasser enthalten. Unsere 90g Shampoo-Seife z. B. ersetzt nicht nur eine 200ml Flasche Shampoo, sondern auch gleichzeitig das Duschgel, da sie für Haar und Haut geeignet ist.

Wichtige Frage zwischendurch: Wildcamping oder Campingplatz?

Hast du dich für das Campen auf einem Campingplatz entschieden, kannst du auch hier deine Ökobilanz noch verbessern und einen Campingplatz wählen, der eine Auszeichnung von Ecocamping erhalten hat. Dieses Unternehmen unterstützt Campingplatzbetreiber dabei, ihre Ferienanlagen so umweltfreundlich wie möglich zu gestalten und verleiht besonders vorbildlichen Betreibern im Hinblick auf Natur- und Umweltschutz die entsprechende Auszeichnung.

Ist deine Wahl aufs Übernachten in der freien Natur gefallen, gibt es u. a. folgende Dinge zu beachten. Zunächst gilt hierbei die Faustregel, nicht länger als zwei Tage am selben Ort zu bleiben, ansonsten riskierst du, das natürliche Gleichgewicht gravierend zu stören – was extrem uncool wäre. Darüber hinaus solltest du strikt darauf achten, nur Reinigungs- und Kosmetikprodukte zu benutzen, die zertifiziert umweltfreundlich sind. Am besten greifst du also zu Öko-Spüli und Naturkosmetik wie unserer von Kastenbein & Bosch.

Zu guter Letzt: Thema "Müll"

Ganz wichtig – beim Campen in der Wildnis oder auch auf dem Campingplatz – ist es, so wenig Müll wie möglich zu produzieren, diesen ansonsten fachgerecht zu entsorgen und nicht einfach irgendwo liegenzulassen. Damit dies gelingt, solltest du auch im Urlaub immer Müllsäcke und zum Einkaufen einen separaten Rucksack oder Jutebeutel dabeihaben. Am besten kaufst du außerdem dein Obst und Gemüse regional und lose auf dem Wochenmarkt – das ist nicht nur nachhaltiger, sondern auch eine perfekte Gelegenheit, um Land und Leute besser kennenzulernen.

Des Weiteren solltest du bestenfalls auch auf Landkarten und Reiseführer aus Papier verzichten. Stattdessen lieber eine Offline-Karte und/oder einen Reiseführer auf dein mobiles Endgerät herunterladen – funktioniert auch und spart Ressourcen. Übrigens: Damit dein Handyakku auch lang genug hält, um dich sicher an dein Zeil zu navigieren, einfach zu einer Powerbank mit Solarpanels greifen.

Fazit: Kleine Schritte, die die Welt verändern

Und wieder mal zeigt sich, es sind die kleinen Dinge, die unsere Welt ein bisschen besser machen. Außerdem können auch Dinge, die dir schon nachhaltig erscheinen, ganz leicht und mit wenig Aufwand noch ein bisschen nachhaltiger gestaltet werden. So sorgen der geliehene Schlafsack von Anna, dein neues festes Shampoo und deine Offline-Karte dafür, dass dein Campingurlaub nicht nur erholsam, sondern auch noch umweltfreundlicher wird.

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