Definition Naturkosmetik
Naturkosmetik ist kein geschützter Begriff, so dass es keine einheitliche Definition gibt. Dem allgemeinen Verständnis nach umfasst Naturkosmetik kosmetische Produkte, deren Rezepturen überwiegend Rohstoffe aus kontrolliert biologischem Anbau (kurz: kbA) sowie natürliche Rohstoffe enthalten. Es wird auf synthetische Rohstoffe auf Erdölbasis, Silikone und PEG (Polyethylenglykole) verzichtet.
Da es keine EU-weite, gesetzliche Definition bspw. in der EU-Kosmetikverordnung gibt, geben Naturkosmetik-Siegel eine Orientierung und setzen Standards, mit denen jeweils eine eigene Definition von Natur- und Biokosmetik geschaffen wird.
Unter anderem gibt es folgende Siegel:
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Natrue-Siegel: Das Label ist nach eigenem Verständnis ein überprüfbarer und internationaler Standard für echte Natur- und Biokosmetik. Die von NATRUE zertifizierten Produkte bestehen zu 100 % aus natürlichen, naturnahen und naturidentischen Substanzen.
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Cosmos-Standard: Die COSMOS-Signatur ist eine Verbrauchergarantie für Bio- und Naturkosmetik. Der COSMOS-Standard wird von dem gemeinnützigen, internationalen und unabhängigen Verband AISBL verwaltet. Die Gründungsmitglieder sind der BDIH - Deutschland, Cosmebio - Frankreich, Ecocert - Frankreich, ICEA - Italien und die Soil Association - UK.
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Austria-Bio Garantie: Die Austria Bio Garantie war von Beginn an an der Erstellung der Richtlinie Biologische Produktion, Abschnitt Biokosmetika in Österreich beteiligt. Österreich hat mit dem gesetzlichen Rahmen für Produktion und Kennzeichnung eine Vorreiterrolle in der EU eingenommen, die u.a. von der Austria-Bio Garantie kontrolliert und zertifiziert wird.
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ICADA-Siegel: Verbraucher haben die unterschiedlichsten Wünsche an die Qualität kosmetischer Produkte. Mit den ICADA-Labeln versucht der Verband einen Teil dieses Bedarfes abzudecken und Verbraucherinnen und Verbrauchern schnelle und zuverlässige Informationen über die Qualität und Ausrichtung der Produkte seiner Mitglieder zu verschaffen.
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NCS – Natural Cosmetics Standard: Ein Standard der GfaW Gesellschaft für angewandte Wirtschaftsethik mbH. Entwickelt in Zusammenarbeit mit EcoControl, INCI-Experts und der Arbeitsgruppe „ökologische Rohstoffe“.